In den letzten Jahren blieb die Geburtenrate von Fohlen pro gedeckter Stute in Australien trotz sinkender Bestände an Zuchtstuten und -hengsten stabil bei 66 %. Jede Fehlgeburt oder verpasste Trächtigkeit bedeutet hohe Kosten für den Züchter, und gerade die frühen Stadien der Pferdeträchtigkeit sind besonders heikel und anfällig für Verluste.

Forscher der Universitäten Newcastle und Sydney, gefördert durch das AgriFutures Thoroughbred Horses Program, glauben, eine mögliche genetische Ursache für frühe Trächtigkeitsverluste identifiziert zu haben und arbeiten an der Entwicklung eines Screening-Tools, um Züchtern realistische Erwartungen an den Fortpflanzungserfolg zu ermöglichen.

Eine tödliche Kombination:

Gene und Genvarianten, die niemals zweimal in einem gesunden, lebenden Fohlen vorkommen, werden als Letalgene bezeichnet. Das bedeutet, dass zwei Kopien immer zum vorzeitigen Tod des Pferdes oder Embryos führen. Als das Team der Universität Sydney unter der Leitung von Dr. Brandon Velie die Genome mehrerer Pferde auf der Suche nach potenziell letalen Genen untersuchte, geriet die Genvariante LY49B in den Fokus des Interesses.

„Die meisten letalen Gene entstehen während der Embryonalentwicklung“, sagte Dr. Zamira Gibb, außerordentliche Professorin und Leiterin des Forschungsteams an der Universität Newcastle. „In der Genetik gibt es das sogenannte Hardy-Weinberg-Gleichgewicht; verschiedene Gentypen sollten in bestimmten Verhältnissen vorliegen, je nachdem, wie sie funktionieren.“

„Die meisten letalen Gene entstehen während der Embryonalentwicklung.“

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